Kalkulationszuschläge

DETAILS
[+/-]

Widgets

Widgets

Gewünschte Seiten
Wer ist online?
Aus Syslog WIKI
Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Kalkulationszuschläge werden in der Parametertabelle Kalkulationszuschläge (gmktab) über den Pflegedialg GM10/GM11 hinterlegt. 

Es wird zwischen zwei Zuschlagsarten unterschieden:


Fixe Zuschläge

Die fixen Zuschläge sind das Kalkulationsgerüst der Zuschlagskalkulation. Die Position ist programmseits festgelegt. Sie werden als Zwischensummen in der Kalkulation ausgewiesen.

Die Namen (Idente) sind ebenfalls festgelegt.

MGK Materialgemeinkosten

Die Materialgemeinkosten enthalten die anteiligen Kosten, welche durch Einkauf, Lagerung und Verwaltung des Materials entstanden sind. Sie liegen meist als Prozentsatz vor. Der Materialgemeinkostensatz wird mit Hilfe des Betriebsabrechnungsbogens BAB gewonnen.

Über die Identart können die Zuschlagssätze differenziert werden.

Mögliche Idente sind:

  1. "B" Beschaffungsschlüssel
  2. "A" Artikelgruppen
  3. "W" Werk/Lager
  4. BLANK

Die Ermittlung der Materialgemeinkosten wird in obiger Reihenfolge durchgeführt. Pro Position wird ein Materialgemeinkostensatz ermittelt.
Hinweis: Der Materialgemeinkostenzuschlag gilt auch für die externen Arbeitsgänge.


Beispiel für Materialgemeinkostenzuschlag MGK im Werk/Lager "0": gm11_mgk.png

Formel:

MGK = Materialkosten x Materialgemeinkostenprozent

- oder

MGK = Materialkosten + Materialgemeinkostenwert


FGK Fertigungsgemeinkosten

Die Fertigungsgemeinkosten bestehen aus den im BAB erfassten und nach Kostenstellen gegliederten Kostenarten. Sie werden typischerweise als Prozentsatz je Kostenstelle bzw. Planungseinheit ausgewiesen.

Die Zuweisung erfolgt über den Ident. Folgende Idente sind möglich:

  1. "P" Planungseinheit
  2. "K" Kostenstelle
  3. "W" Werk/Lager
  4. BLANK

Es wird pro Position ein FGK-Satz in obiger Reihenfolge ermittelt.

Beispiel für Fertigungsgemeinkostenzuschlag auf die Planungseinheit "0101-01"

gm11_fgk.png

Formel:

FGK = Fertigungskosten x Fertigungsgemeinkostenprozent

oder

FGK = Fertigungskosten + Fertigungsgemeinkostenwert

WGK Werkzeuggemeinkosten

Die Werkzeuggemeinkosten werden auf die Werkzeugkosten aufgeschlagen. Wie bei den Fertigungsgemeinkosten sind die Zuschlagssätze über folgende Idente differenzierbar:

  1. "P" Planungseinheit
  2. "K" Kostenstelle
  3. "W" Werk/Lager
  4. BLANK


Beispiel für Werkzeuggemeinkostenzuschlag bei Kostenstelle "2011"

gm11_wgk.png

Formel:

WGK =Werkzeugkosten x Werkzeuggemeinkostenprozent

oder

WGK = Werkzeugkosten + Werkzeuggemeinkostenwert

Variable Zuschläge

Bei den variablen Zuschlägen ist die Wahl des Identen offen. Es kann zwischen drei Positionen innerhalb der Kalkulation (GMK-Positionierung) gewählt werden, für jede Position können mehrere Zuschläge definiert werden. Die Laufende Nummer regelt die Reihenfolge der Zuschläge innerhalb der GMK-Positionierung.


Zuschlags - Variante

Über die Zuschlagsvariante wird eine Gruppe von Kalkulationszuschläge zu einer Kalkulations-Schemavariante zusammengefasst.

Identarten

Über die Identart können die Kalkulationszuschläge einer Sparte zugeordnet werden. Wenn Identart leer bleibt, handelt es sich um einen allgemeinen Zuschlag.  Die Identart setzt sich aus einem Skalierungszeichen (A,P,K,W,B) und dem jeweiligen Schlüssel der Sparte zusammen (getrennt durch ein Komma). Folgende Kombinationen von Zuschlägen und Sparten sind möglich:

  • Fertigungsgemeinkosten
    • "P" Planungseinheit
    • "K" Kostenstelle
    • "W" Werk/Lager
    • BLANK


  • Materialgemeinkosten
    • "B" Beschaffungsschlüssel
    • "A" Artikelgruppen
    • "W" Werk/Lager
    • BLANK


  • Werkzeuggemeinkosten
    • "P" Planungseinheit
    • "K" Kostenstelle
    • "W" Werk/Lager
    • BLANK


Beispiel für eine Identart Fertigungsgemeinkosten für Planungseinheit 500


  • GMK-Ident: FGK
  • GMK-Variante: 0 - Standard
  • Identart: P,500
  • Lfd. Nr.: 10
  • GMK-Pos.: Fix


Laufende Nr.

Die Laufende-Nr, wird nur bei den variablen Gemeinkosten-Identen berücksichtigt und steuert deren Reihenfolge innerhalb der GMK-Positionierung.


GMK-Positionierung

Die GMK-Positionierung steuert, an welcher Stelle die einzelnen Zuschlagssätze berücksichtigt werden.


Folgende GMK-Positionierungen sind vorgesehen:

  • Fix
  • nach HK
  • nach Selbstkosten
  • nach Kalkulation netto
Autoren